VSwP 20/40-Stunden am 30. Mai 2026

Für die Verbandsschweißprüfung 2026 um Karlsruhe meldeten sich zwei Gespanne für die 40- Stunden Fährte und ein Gespann für die 20-Stunden Fährte an. Auf Grund der Anzahl Gespanne ergab sich eine Prüfungsgruppe mit drei Prüfungs- und zwei Reservefährten.
Zudem interessierten sich noch zwei Richteranwärter für eine Anwartschaft.

Beim Legen der 40-Stunden Fährten am Donnerstag- sowie der 20-Stunden Fährten am Freitagnachmittag herrschte sengende Hitze von teilweise über 30 Grad, was dem Revierführer und uns Richtern nicht nur den Schweiß aus den Flaschen, sondern auch aus allen Poren tropfen ließ.

Die Bedingungen beim Ausarbeiten der Fährten am Samstagmorgen waren, trotz hohen Temperaturen, für Hund und Führer okay, da es am Samstagmorgen bedeckt war und teilweise die Schweiß-Pirschzeichen für die Führer noch gut sichtbar waren, auch auf den beiden 40-Stundenfährten.

Nach Kaffee, Abgabe der Unterlagen, Chipkontrolle, Jagdhornklängen sowie der anschließenden offenen Richtersitzung vor der Oberländer-Hütte, wurden die Fährten ausgelost.

Edwin Metzger startete um 09.00 Uhr und zeigte mit seiner DD-Hündin Gaya eine ansprechende Leistung. Zweimal ließ sich die Hündin von Schwarzwild-Fährten ablenken. Aber nach entsprechenden Korrekturen kam das Gespann zum Stück und wurde mit den Jagdhornklängen „Reh tot“ zwei Brüchen und Sw III belohnt.

Die anderen beiden Gespanne, auf der 20-Stunden-Fährte mussten den hohen Temperaturen und den vielen Verleitungen von Schwarz-, Damm- und Rehwild Tribut zollen, erhielten je drei Abrufe und somit als Beurteilung eine Fehlsuche.

Dem Gespann Metzger mit DD-Hündin, welches diese anspruchsvolle JGHV-Schweißprüfung bestanden hat, gratuliere ich herzlich und wünsche bei den Einsätzen Suchenheil, sowie unfallfreie Nachsuchen.

Rangliste VSwP 2026

Prüfungsleiter
Ernst Kunz